Oekumenische Kampagne in der Fastenzeit/Passionszeit


In den 40 Tagen vor Ostern beteiligen sich die Herisauer Landeskirchen und die Evangelisch-Methodistische Kirche an der jährlichen ökumenischen Kampagne. Sie hat 2018 das Motto "Werde Teil des Wandels".
 
Sonntag, 25. Februar, 10:00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der Passionszeit zum Kampagnenthema: „Werde Teil des Wandels“, in der katholischen Kirche. 
Leitung: Pfr. Reto Oberholzer, Pfr. Christian Hagen und Pfr. Frank Wessler
Referentin: Saotra Rabarijaona (Madagaskar/Schweiz) 
Musikalische Mitwirkung: Kath. Kirchenchor und Evangelischer Singkreis, Herisau.

ab 11.15 Uhr: Suppezmittag im kath. Pfarreiheim

Samstag, 3. März, 11.00 – 13.00 Uhr: Suppenzmittag im Evang.-ref. Kirchgemeindehaus.


Samstag, 10. März, vormittags: Rosenverkauf (Fair Trade)
 im Dorfzentrum, durch die Frauengemeinschaft Herisau

Zur diesjährigen ökumenischen Kampagne während der Passionszeit möchten wir ein Projekt in Madagaskar unterstützen, das die Bildung und Schulen vor Ort stärkt. Schulbildung gehört in den ärmeren Ländern – anders als bei uns – keineswegs immer zu den Grundelementen der Gesellschaft, die allen zugänglich wäre. Doch gerade in der Bildung für alle liegt ein wichtiger Schlüssel, der die Tür zu einem positiven Wandel aufstossen kann. Weitere, detaillierte Informationen zum konkreten Projekt folgen in der Märzausgabe des „Magnet“. Wir danken Ihnen schon jetzt, wenn Sie die Kampagne und das Projekt mit unterstützen.

Teil des Wandels – auch in Herisau: Ökumenische Anlässe in der Fastenzeit

Unter dem Motto „Gemeinsam für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben. Werde jetzt Teil des Wandels“ lancieren die beiden grossen schweizerischen Hilfswerke „Fastenopfer“ und „Brot für Alle“ in Zusammenarbeit mit „Partner sein“ ihre diesjährige Ökumenische Kampagne.

„Anthropozän“: Mit diesem Namen möchten viele das Zeitalter bezeichnen, in dem wir leben. Ein Zeitalter, in dem der Mensch einen spürbaren Einfluss auf den Planeten Erde hat, nicht nur beim Klimawandel, der in aller Munde ist. Auf der einen Seite wird unser Planet bald an seine Grenzen stossen, wenn wir alle so weiter machen wie bisher. Auf der anderen Seite hätte es genug zum Leben, wenn Nahrungsmittel und Ressourcenverteilung gerechter aufgeteilt wären als bis anhin. Dabei werden unser Einfluss und unsere Handlungsmöglichkeiten als Einzelne für einen tiefgreifenden Wandel oftmals unterschätzt. Ein Wandel zum Positiven ist nötig und möglich.
Mit der Ökumenischen Kampagne 2018 der grossen kirchlichen Hilfswerke werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Nur wenn wir mitwirken und uns an dem Wandel beteiligen, kann der Wandel wachsen und Früchte tragen.

Zugang der Kinder zu Schulbildung in Madagaskar
Die ökumenischen Kirchgemeinden in Herisau möchten ein kleines Stück zu diesem Wandel beitragen. Sie unterstützen bei dieser Kampagne ein Projekt in Madagaskar, das in die Bildung investiert.
Der ostafrikanische Inselstaat Madagaskar zählt bis heute zu einem der ärmsten Staaten der Erde. 92% der Madagassen leben von weniger als 2 US-Dollar am Tag. Und 50% der Bevölkerung über 15 Jahre sind Analphabeten. 
Die Partnerorganisation von „Brot für Alle“ und „Fastenopfer“, „DM – échange et mission“ mit Sitz in Lausanne, fördert Schulen der „Kirche Jesus Christus in Madagaskar“. Ziele der Programme sind unter anderem, die Unterrichtsqualität, das Platzangebot in den Schulen und die Infrastrukturen zu verbessern, aber auch ausserschulische Aktivitäten zu fördern (Schülerzeitung, sportliche Aktivitäten, Informatik usw.).

Madagassin zu Gast in Herisau
Anlässlich des Ökumenischen Suppentags am 25. Februar 2018 in der katholischen Kirche und im Pfarreiheim wird Saotra Rabarijaona als Referentin zu Gast sein. Sie ist in Madagaskar aufgewachsen und lebt seit vergangenem Herbst in der Schweiz. Nach einem Studium in Unternehmenskommunikation und der Arbeit in einem Diakoniezentrum der Reformierten Kirche in Madagaskar hat sie zuletzt ein freiwilliges Soziales Jahr in Deutschland absolviert. Zurzeit studiert sie an der Fachhochschule für Soziale Arbeit in Fribourg. Das Engagement für die Bildung und die Unterstützung Benachteiligter in ihrem Heimatland liegt ihr besonders am Herzen.

Sie sind herzlich eingeladen zu den ökumenischen Gemeinschaftsanlässen der Evangelisch-methodistischen, der Römisch-katholischen und der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden in Herisau, bei denen wir dieses Projekt vorstellen und unterstützen möchten:

Im Auftrag der Arbeitsgruppe „Ökumene, Mission und Entwicklung“ der drei ökumenischen Kirchgemeinden in Herisau: Frank Wessler, Pfarrer.



Quellen:sehen-und-handeln.chKampagnenmagazin 2018 von „Brot für alle“ und „Fastenopfer“Projektbeschrieb für das Bildungsprojekt in Madagaskar von DM-échange et mission, Lausannewikipedia.org (Hintergrund-Infos)
Hintergrund-Informationen Madagaskar:Fläche: 587‘295 qkm (nach Indonesien der zweitgrösste Inselstaat der Erde)Einwohner: 24‘894‘551 (Stand: August 2017)/ 42 Einwohner pro qkmBevölkerungswachstum: +2.54%Hauptstadt: AntananarivoAmtssprachen: Malagasy und FranzösischReligionen: 52% Animismus und Ahnenverehrung/ 41% Christentum (23% röm.- kath./ 18% Protestanten)/ 7% Islam
 
 

Oekumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit


"Wir engagieren uns für ein solidarisches Zusammenleben hier und in der weiten Welt." Diesen Satz aus dem Leitbild unserer Kirchgemeinde versucht das Ressort umzusetzen, indem es Aktionen der grossen HIlfswerke durchführt.

Ein Schwerpunkt bildet jedes Jahr die Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer. Eine spezielle Agenda wird versandt, es findet ein Eröffnungsgottesdienst statt, es werden Rosen verkauft und die evang.-ref. Kirchgemeinde sowie die katholische Pfarrei laden zu Suppentagen ein.

Wir tragen den Gedanken der Solidarität mit Menschen in Entwicklungsländern in die Kirchgemeinde, indem wir weitere Aktionen zu Menschenrechten unterstützen.

Kontakt:  Katharina Knöpfel, 071 352 42 48

logo

 

Impressum        Sitemap        Kontakt        Anfrage        Login