Weltgebetstag in Herisau: 2. März 2018 - Surinam


Gottes Schöpfung ist sehr gut

Dies ist der Titel, den die Frauen aus Surinam für die Liturgie 2018 auswählten. Sie erhe­ben die Stimme, um uns daran zu erinnern, dass wir Menschen die VerwalterInnen der Schöpfung Gottes und somit auch verpflich­tet sind, dafür Sorge zu tragen. Der von ih­nen gewählte Bibeltext, 1. Buch Mose/Gene­sis Kapitel 1, Verse 1-31, lässt uns Halt ma­chen und uns über das von Gott geschaffene Wunder meditieren.

Sorge tragen zu unserem Planeten, zum Wasser von der Quelle bis zu den Meeren, einem Gut, das wir in unserem Land im Ge­gen­satz zu vielen anderen Gegenden noch aus­reichend haben, der Luft, ohne die nichts am Leben bleibt, den Pflanzen, die uns er­näh­ren und beschützen, ganz besonders aber zu unseren Mitmenschen in nah und fern. Jetzt, wo die Vereinbarung zum Klimawandel von mehr als 180 Ländern unterzeichnet wur­de, müssen auch Taten folgen, von den Regierungen wie auch von jedem Einzelnen.

Surinam hat eine lange und abwechslungsreiche Geschichte, die bis auf 3000 vor Christus zurück­geht, als der Indiostamm der Arawak das Gebiet besiedelte. Es folgten die Kariben und viele ande­re Stämme. Christoph Kolumbus entdeckte 1498 die Küste. Surinam wurde englische, dann niederländische Kolonie. Lange Zeit wurden für die Arbeit auf den Plantagen Sklaven und Skla­vinnen aus Afrika ins Land gebracht, später Kontraktarbeiterinnen und -arbeiter aus verschie­denen niederländischen Kolonien in Asien. 1975 wurde Surinam unabhängig, ein Staat mit einer multikultuerellen und multiethnischen Bevölkerung. 

Die Landessprache von Surinam ist auch heute noch Niederländisch, daneben wird vor allem die Kreolsprache Sranan-Tongo gesprochen. Ein leitender Grundsatz der Weltgebetstagsbewegung bekräftigt: Die Wurzel des Gebets liegt im Hören auf Gott und auf den Nächsten. In der Liturgie­feier hören wir den multikulturellen und multiethnischen Menschen in Surinam zu. Sie nehmen uns mit in ihre Gemeinschaft und lassen uns ihre Freuden und Sorgen hören. Lassen wir uns auf das neue Abenteuer mit allen Sinnen ein und bitten "Gott, höre unser Gebet. Masra Gado, arki wi begi!"

Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihre Teilnahme 

um 15.30 Uhr      an der Feier im Alterszentrum Heinrichsbad
um 16.15 Uhr      an der Feier für Kinder im evang.-ref. Kirchgemeindehaus  und

ab 19.30 Uhr     gemeinsames Lieder lernen in der ref. Kirche Herisau
um 20.00 Uhr      an der Weltgebetsfeier in der ref. Kirche Herisau 

Im Anschluss an die abendliche Feier sind die Gäste zum gemütlichen Zusammensein mit Apéro eingeladen.
 

Weltgebetstag


Jährlich am ersten Freitag im März ist Weltgebetstag

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr in über 170 Ländern am ersten Freitag im März gefeiert. Frauen der katholischen, der evangelischen und der evangelisch-methodistischen Kirche bereiten jeweils einen Gottesdienst in Herisau vor. Drei Schwerpunkte bilden die Idee des Weltgebetstages. Informieren – Beten – Handeln. Während des Gottesdienstes erfahren die Besucher viel Interessantes über ein spezielles Land. Man lernt aber auch die Probleme und Sorgen der Bevölkerung kennen. Gemeinsam wird darum für das Land und die Bewohner gebetet. Schliesslich unterstützen die Gottesdienstbesucher mit der Kollekte verschiedene Projekte. So wird der letzte Leitsatz, das Handeln, umgesetzt.
 
In Herisau finden in der Regel zwei Feiern für Erwachsene und eine Feier für Kinder statt.

Nächste Feiern: 

Flagge

Jahr

Land/Thema

2. März 2018

Surinam
"Gottes Schöpfung ist sehr gut"

1. März 2019

Slowenien
"Come, Everything Is Ready"

6. März 2020

Zimbabwe
"Rise! Take Your Mat and Walk"

5. März 2021

Vanuatu
"Build on a Strong Foundation"

4. März 2022

England, Wales und Nordirland
"I know the plans I have for you"

3. März 2023

Taiwan
"I have heard about your faith"  

1. März 2024

Palästina
"I beg you ... bear with one another in love"

7. März 2025

Cookinseln
"I made you wonderful"

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