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Friedensgebet zum Ukrainekonflikt


Liebe Pfarrerinnen und Pfarrer
Liebe Kivo-Präsidentinnen und Kivo-Präsidenten

Mich beschäftigt der Krieg in der Ukraine sehr. Dass eine kleine Gruppe Menschen zwei Länderins Elend stürzen kann, macht mich ohnmächtig, wütend und hilflos. Mir ist wichtig, dassdie Kirchen zu diesem Konflikt nicht schweigen. Sie müssen ein Ort sein, an dem geklagt,gehofft, geweint, gebetet wird. Ein Ort, an dem Menschen das ausdrücken können, was siebeschäftigt und belastet. Deshalb schlägt der Kirchenrat vor, dass die Appenzeller Kirchgemeindengemeinsam für Frieden beten. Die Idee ist, dass sich am nächsten Mittwoch, 2. März,um 18.30 Uhr Menschen mit Konfigläsern und Kerzen vor den Kirchen treffen. Dort feiern sieeine kleine Andacht mit Kerzenlicht, Gebeten, Liedern und Stille. Die Texte schicke ich euchin den nächsten Tagen zu mit der Bitte, sie für alle zu kopieren.Selbstverständlich sind alle Kirchgemeinden frei, mitzumachen oder nicht. Der Kirchenratwürde sich sehr freuen, wenn sich viele Gemeinden am Friedensgebet beteiligen würden.Wenn wir gemeinsam in der Gegenwart Gottes unsere Sorgen und Hoffnungen ausdrückenkönnten.Ich bin in Kontakt mit dem Dekan der kath. Kirche. Bisher konnten wir noch nicht miteinandersprechen. Trotzdem fände ich es schön, wenn die Feiern ökumenisch wären. Am einfachstenist es wahrscheinlich, sich vor Ort kurzzuschliessen.Anfang Woche wird die Appenzeller Zeitung etwas über das Friedensgebet schreiben. Ichbitte euch zudem, diesen Anlass über eure Kanäle zu bewerben. Für Fragen bin ich erreichbar.

Liebe Grüsse und en friedvolle Tag – trotz allem

Martina Tapernoux, im Namen des Kirchenrates
Pfarrerin Martina Tapernoux-Tanner
Kirchenratspräsidentin
martina.tapernoux@ref-arai.ch
T +41 76 536 06 65