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Infos aus der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) vom 6. Mai 2019

Personelles


Ruedi Keller - neuer Chorleiter ab 1. Juni 2019

Ruedi Keller geb. 1964, wohnhaft in Neukirch an der Thur, ist ab 1. Juni der neue Chorleiter des Singkreises. Seit dem Musikstudium im Jahre 1995 beschäftigt er sich mit Musik und ist seit 20 Jahren Oboist in verschiedenen Orchestern und hat bei unzähligen Choraufführungen mitgewirkt. Er leitet bereits verschiedene Chöre. Der Singkreis freut sich auf die Zusammenarbeit mit Ruedi Keller.

Bernard Huber - Stellvertretung der Pfarrstelle Süd für August und September

Bernard Huber kommt ursprünglich aus dem Elsass, aus Strassburg. Mit 28 Jahren wechselte er ins Waadtland, Während der letzten 17 Jahren war er Pfarrer in Degersheim.  Seit der Pensionierung wohnt er in Herisau. Er betreute während Jahren Missions-Projekte in Indien. Zurzeit schreibt er eine Dissertation in Tübingen über den Seelsorgebereich. Er freut sich auf die Stellvertretung der Pfarrstelle Süd.


Jakob Bösch - Stellvertretung der Pfarrstelle Süd ab Oktober

Jakob Bösch wohnt in Eschlikon. Er liebt es, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und war an verschiedenen Orten tätig. Er ist überzeugt, dass sich kirchliche Arbeit nicht digitalisieren lässt, da es bei seiner Arbeit immer um Beziehungen mit Menschen geht. Er hat bereits verschiedene kurze Stellvertretungen in Herisau übernommen und wird ab Oktober bis auf unbestimmte Zeit mit einem Pensum von 60% die Stellvertretung des Pfarrbezirks Süd übernehmen.
  

Warum wird eine Stellvertretung für die Pfarrstelle Süd eingesetzt?

Da im Moment in unserer Kirchgemeinde sehr viel in Bewegung ist (Verfassungsrevision, Kirchenpark Appenzeller Hinterland, Projekt Begegnungsort Kirchgemeinde), ist es nicht sinnvoll, die Stelle wieder unbefristet auszuschreiben. Deshalb hat die Kivo eine Arbeitsgruppe (Uschi Hofmänner, Geri Schurter, Beat Dick und Esther Furrer) eingesetzt und ihr den Auftrag erteilt, eine Übergangslösung unter Einbezug der Beteiligten zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe wird geleitet von Markus Ramm. Er ist selbstständiger Organisationberater und zu 60% bei der Kantonalkirche St. Gallen zuständig für Gemeindeentwicklung.
Damit diese Übergangslösung sorgfältig erarbeitet werden kann, braucht es genügend Zeit. Mit dem Einsetzen der Stellvertretungen ist dies gewährleistet.
 

Sommercafé während den Sommerferien

Am Mittwochnachmittag (ausser 31. Juli) während der Sommerferien sind Sie herzlich eingeladen in einem Lokal (Café oder Restaurant) in Herisau zusammen zu kommen. Eine Pfarrperson oder Mitglieder aus der Kivo erwarten Sie zum gemütlichen Beisammensein? Sind Sie dabei?

Hier die genauen Termine:
10. Juli, 14.00 Uhr mit Katharina Knöpfel und Monika Hagmann, Kivo-Mitglieder
17. Juli, 14.00 Uhr mit Pfrn. Esther Furrer
24. Juli, 14.00 Uhr mit Pfrn. Anna Katharina Breuer 
7. August, 14.00 Uhr mit Pfrn. Anna Katharina Breuer

Die Lokale werden sobald als möglich auf der Website und auch im Schaukasten veröffentlicht.
 

Willow Creek 2020 vom 27.—29. Februar 2020 in Karlsruhe

Nach den beiden eindrücklichen, motivierenden und inspirierenden Besuchen der vergangenen Willow Creek Kongresse in den Jahren 2016 und 2018, sind interessierte - auch freiwillige – Mitarbeitende der Kirchgemeinde wiederum eingeladen, den Kongress vom 27. - 29. Februar 2020 in Karlsruhe  zu besuchen. Interessierte melden sich bitte bei Pfr. Peter Solenthaler, Tel. 071 354 70 61 oder per Mail an: peter.solenthaler@ref-herisau.ch.

Gesucht: Verstärkung für die Besuchsgruppe

Immer mehr Menschen sind angewiesen auf Sozialkontakte von aussen, wenn sie infolge von Altersbeschwerden kaum mehr das Haus verlassen können. Sie wären froh um einen Besuch. Wieder andere sind krank oder durchleben eine Krise, haben aber niemanden, der sie besuchen kommt. Für solche Situationen gibt es unsere Besuchsgruppe. Es sind Frauen und Männer, die sich freiwillig die Begleitung von Mitmenschen zum Ziel gemacht haben. 

Anfragen für Besuche kommen von ganz verschiedener Seite. Oft gibt es mehr Anfragen, als wir bewältigen können. Deshalb wenden wir uns an Sie. Haben Sie Zeit und Freude, einmal pro Woche oder in anderer Häufigkeit einen Besuch bei jemandem zu machen? 

Es ist eine Tatsache, dass gute Freiwilligenarbeit immer auch Spass und Freude macht. So sehen wir es auch für unsere Besuchsgruppe. Wir möchten für die Menschen, die wir besuchen, ein offenes Ohr haben, wissen und schätzen aber auch, dass Besuche für einen selber immer auch etwas Bereicherndes sind.  

Wenn Sie Interesse haben, in der Besuchsgruppe mitzumachen, nehmen Sie doch bitte mit Katharina Knöpfel, Tel. 079 395 57 06 oder Mail: katharina.knöpfel@ref-herisau.ch Kontakt auf.

28. April 2019: „Feuertaufe“ und Taufe im Kirchgemeindehaus

Das Kirchgemeindehaus hat seine Feuertaufe und damit seine Bewährungsprobe als Ersatz für die Kirche während der Renovationszeit mit Bravour überstanden. Auch die beiden munteren Täuflinge fühlten sich auf der Bühne des hellen und gemütlich warmen Kirchgemeindesaales sichtlich wohl.

Trotz Schneegestöber waren die Stühle im Saal des Kirchgemeindehauses, das sich seit seiner Eröffnung zu einem unverzichtbaren Zentrum für Herisau entwickelt hat, gut besetzt. Heidi Meier, Klavier, und Edith Meier, Saxophon, stimmten musikalisch und Pfarrer Frank Wessler mit besinnlichen Worten in den Gottesdienst ein. Es war eine Freude, zu sehen, wie die als kleine „Gäste“ anwesenden Kinder in die Vorbereitung der Taufe einbezogen wurden und mit welcher Begeisterung sie die feierlich gestaltete Handlung verfolgten. Berührende Worte der beiden „Gottis“ an ihre Gottenkinder und die Überreichung der Taufknospen beendeten die erste Taufe im Kirchgemeindehaus.

Anstelle der traditionellen Predigt folgte ein lockeres Zwiegespräch zwischen den Emmaus-Jüngern Kleopas und Thaddäus. Die beiden sprachen über ein Erlebnis, das sie nachhaltig und tief berührt hatte: „Es läuft mir immer noch kalt den Rücken herunter, wenn ich an das Essen damals zurück denke! – Mir auch, Kleopas. Und dass wir beide das erleben durften! Wir gehörten ja gar nicht zu den erwählten Zwölfen.“  Die gespannte Stille im Saal war Zeichen dafür, dass man der aus der Bibel bekannten Episode aufmerksam zuhörte. Mit der Idee dieses Zwiegesprächs hatte Frank Wessler den intimen Rahmen des Kirchgemeindesaals genutzt und die höchst aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer zum Nachdenken angeregt. 

Das Schlusslied des Gottesdienstes war durch das Datum gesetzt: Das Landsgemeindelied, stehend und von den älteren Anwesenden möglicherweise mit etwas Wehmut gesungen. Den musikalischen Schlusspunkt setzte gekonnt das Frauenteam Heidi und Edith Meier.
Jetzt zeigte sich einmal mehr, wie vielseitig das neue Kirchgemeindehaus genutzt werden kann: in wenigen Minuten waren Tische aufgestellt und gedeckt, und der Duft, der sich von der Profi-Küche her verbreitete, half auch den noch Unentschlossenen, sich für das „Mittagessen in der Kirche“ zu entscheiden. Vier Köche des Männerkochclubs „unter der Terebinthe“ hatten mit Professionalität und Eifer Risotto in drei Varianten, einen perfekten gemischten Salat und als Dessert einen herrlichen Fruchtsalat zubereitet. In der Datei „Erinnerungen an den Landsgemeindesonntag 2019“ werden nicht nur der eindrücklichen Tauf-Gottesdienst, sondern auch der kulinarische Ausklang gespeichert sein. 

Ursula Slongo 


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